Wie die monumentalen Passagen und Höfe der Messestadt Leipzig entstanden

Leipzig ist nicht nur als vitale historisch gewachsene Stadt Sachsens bekannt, in der es sich in der ehrwürdigen Innenstadt toll shoppen und in Museen informieren lässt. Aufgeschlossenen SchülerInnen wird das geflügelte Wort „Messestadt Leipzig“ ein bekannter Begriff sein, der bereits oft verwendet wurde.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Leipzig eine Vielzahl an Messehäusern erbaut. Hier entstanden architektonische Kontraste anhand der Bauweise, denn die erschlossenen Grundstücke hatten oft nichts mit diesen Gebäuden zu tun. Als Beispiele seien hier Specks Hof oder die Mädler Passage genannt, die über mehreren älteren Bauten errichtet wurden. Sogar gesamte Straßenblöcke umfassten die Messehäuser mit ihrem stattlichen Umfang. Dies erkennt man heutzutage insbesondere am Städtischen Kaufhaus in Leipzig.

Als sich die sogenannten Mustermessen entwickelten, verlangte auch die Architektur nach diesen baulichen Anforderungen. Zuvor wurden die Waren noch in die Stadt Leipzig gebracht, doch Ende des 19. Jahrhunderts gab es eine Neuerung. Die Geschäftsleute führten nun nur noch Warenmuster vor. Die Präsentation der Produkte sollte aus diesem Grund sehr effektvoll innerhalb eines ansehnlichen Ambientes gestaltet sein.

Auch heute noch beeindrucken die ehemaligen Messehäuser Leipzigs. Ihre architektonische Pracht zählt zu den besonderen touristischen Anlaufpunkten der Stadt. Insbesondere Steibs Hof, der Zentralmessepalast, Stenzlers Hof oder der Jägerhof ziehen Schulklassen in ihren Bann. Um eine konkrete Zahl zu nennen: zwischen den Jahren 1893 und 1938 wurden insgesamt 30 imposante Messehäuser errichtet. Doch allmählich verloren die Blickfang-Gebäude ihre nutzbare Funktion. Nachdem ein neuartiges Messekonzept Einzug hielt, wurde die berühmte Leipziger Messe im Jahre 1996 auf das neu erbaute Messegelände verlegt. Die ehemaligen Räume für Messe-Ausstellungen wurden nun mit neuem Leben gefüllt: Museen, gastronomische Angebote, große Hotels, Büros und Geschäfte fanden neuen Raum in den schönen Häusern.

Ergänzend wurden außerdem neue Passagen wie die Brühl-Arkade, Strohsack, der Petersbogen und die Höfe am Brühl erbaut. Ihr moderner Anblick bereichert Leipzigs Innenstadt ungemein.

Ein Highlight neben dem Besuch der damaligen Messehäuser wird für interessierte SchülerInnen das Leipziger Passagenfest darstellen. Seit 2010 wird es alljährlich an dem ersten Freitag im September veranstaltet. Die Schulklassen älterer Jahrgangsstufen können sich hier privat von 18 bis 24 Uhr umtun und die Passagen und Höfe Leipzigs kennenlernen. Neben dem Bummeln und Einkaufen sorgt ein besonderes Programm für Abwechslung. Hier strömt unweigerlich das Leipziger Flair, das nur Großstädte versprühen können, aus allen Ecken und Winkeln der Passagen und Höfe. So lebt das Messegeschäft aus fernen Zeiten immer weiter und berührt auch heute noch junge SchülerInnen!

Trainingszentrum RB Leipzig

Trainingszentrum RB Leipzig

Rasenballsport ist ein Fußballverein aus Leipzig. Red Bull hat den Verein 2009 zu Werbezwecken ins Leben gerufen. Seitdem vertritt die Mannschaft den österreichischen Brausehersteller auf dem grünen Rasen. Mittlerweile sogar in der Champions League.

Der Tochterklub ist damit das sportliche Aushängeschild für ganz Ostdeutschland. Die Vereinsstruktur ist durchaus umstritten. RB ist ein Fußbal Franchise und Leipzig als Red Bull Standort nur eine von vielen Filialen der sportlichen Werbekampagnen des Brauseherstellers.

Die Fußballspieler werden zum Teil zwischen den verschiedenen Red Bull Vereinen aus Österreich, den USA oder Brasilien zum Nulltarif transferiert – damit hat der Getränke Gigant großen Anteil an der unaufhaltsamen Kommerzialisierungswelle im Fußball und lässt vielen Fans das Herz bluten.

Davon abgesehen begeistert die Mannschaft aktuell sowohl in der deutschen Bundesliga als auch international mit beeindruckendem Offensivfußball.

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit ein Training des momentan Zweitplatzierten der deutschen Eliteliga live im Trainingszentrum Leipzig zu verfolgen. Weitere Informationen hierzu entnehmen BegleiterInnen bitte der offiziellen Webseite. Dort werden öffentliche Trainingseinheiten angekündigt.

Probsteikirche

Die Probsteikirche liegt nur knapp einen Steinwurf entfernt von der Stadtmitte. Die Erreichbarkeit mittels Bus und Bahn ist gut. Von der Kirche aus sind es nur 550 Fußmeter bis zur nächsten Haltestelle. Aufgrund der Lage lässt sich ein Aufenthalt gut mit weiteren Unternehmungen zusammenschließen.

Probsteikirche

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus befindet sich am südwestlichem Rand des Stadtkerns. Es besteht eine gute Verbindung mithilfe des öffentlichen Nahverkehr. Ein Besuch lässt sich gut mit weiteren Aktivitäten verknüpfen.

Neues Rathaus

Mendebrunnen

Der Mendebrunnen liegt am Rand des Zentrums. Durch die zentrale Lage ist die Erreichbarkeit mittels Nahverkehr sehr gut. Des Weiterem sind dadurch mehrere Aktivitäten gut miteinander zu verbinden.

Mendebrunnen

Russische Gedächtniskirche

Die Russische Gedächtniskirche ist südöstlich vom Stadtzentrum gelegen. In unmittelbarer Umgebung sind die Haltestellen Deutsche Nationalbibliothek und Techniches Rathaus zu finden. Aufgrund des guten Anschluss an den Nahverkehr lässt sich ein Aufenthalt gut mit weiteren Aktivitäten verbinden.

Leipziger Hauptbahnhof

Der Leipziger Hauptbahnhof ist direkt am Stadtkern gelegen. Er ist mit allen Verkehrsmitteln gut und schnell erreichbar. Aufgrund der Position lässt sich der Ausflug mit vielen weiteren Aktivitäten zusammenschließen.

Hauptbahnhof

Red Bull Arena

Die Red Bull Arena ist rund drei Kilometer vom Stadtkern entfernt. Direkt in der Nähe des Stadions sind Haltestellen für die Bahn vorhanden. Eignet sich gut zum verbinden verschiedener Attraktionen oder als Tagesabschluss für die Klassen.

Red Bull Arena

Bundesverwaltungsgericht

Das Bundesverwaltungsgericht ist südlich vom Stadtkern gelegen. Die nächste Haltestelle Neues Rathaus ist knapp 300 Meter vom Gericht entfernt. Den Besuch kann man gut mit weiteren Aktivitäten verbinden.

Bundesverwaltungsgericht