Cospudener See

Der Cospudener See hat eine Fläche von über 400 Hektar . Er befindet sich etwas außerhalb Leipzigs am südlichen Stadtrand.

Die Wasserqualität ist sehr gut und lädt die SchülerInnen im Sommer zum Baden ein.

Aber auch Wanderungen entlang des Auenwaldes um den See sind eine Empfehlung für außerschulische Aktivitäten.

Seit dem Jahr 2012 können Schulklassen außerdem Paddelboote ausleihen und damit in einem eigenen Kanal fahren.

Sachsen Therme Leipzig

Die Sachsen Therme Leipzig ist ein Erlebnisbad für die ganze Familie. In der Erlebniswelt kommen die SchülerInnen voll auf ihre Kosten.

Im Kinderparadies gibt es Riesenrutschen, Wellenbecken, Wasserkanonen und vieles mehr. Erwachsene erwartet ein umfangreiches Sauna & Wellness Angebot.

Zahlreiche Saunen mit verschiedenen Aufgüssen, spezielle Bäder, entspannende Massagen oder ein Aufenthalt im Sauna Garten.

Die Therme liegt in Sachsen Paunsdorf, in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A14.

Auf der Webseite der Sachsen Therme finden BegleiterInnen weitere Informationen.

Wildpark Leipzig

Der Wildpark Leipzig ist ein Tiergarten im Stadtteil Connewitz.

Die SchülerInnen erleben hier auf 42 Hektar 25 Arten und über 250 Tiere. Hier leben beispielsweise Rehe, Elche, Wildschweine.

Der Park entstand im Jahr 1904. Damals bekam die Stadt Leipzig von Mühlenbesitzer Jacob aus Connewitz 4 Stück Damwild geschenkt. Bis 1922 entstand ein größeres Gehege mit Wirtschaft.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte den Wildpark Leipzig vollkommen. Erst 1979 begann die Stadt neue Gehege zu errichten.

Gondwanaland

Gondwanaland

Gondwanaland ist eines der 6 großen Themengebiete im Zoo Leipzig.

Die SchülerInnen finden hier eine Atmosphäre wie im Regenwald vor. Gondwanaland erstreckt sich auf einer überdachten Fläche über 2 Fußballfelder.

Die Schulklasse erlebt über 100 Tierarten und 21000 Pflanzen. Nicht nur die Artenvielfalt ist beeindruckend, auch das tropische Klima das in der Halle vorherrscht ist authentisch.

Technisch höchst anspruchsvoll werden Beregnung, Bewässerung und Befeuchtung der Halle gesteuert.

Gondwanaland hat aber auch eine Stellvertreter- und Schutzfunktion. Der Regenwald und seine Bewohner sind vom Aussterben bedroht.

Hier herrschen an die 26 Grad. Das ist etwa die Temperatur, die die rei­henhausgroße Belüftungsanlage halten wird – ein Kompromiss zwischen der tropischen Tier- und Pflanzenwelt und Besu­cherbehaglichkeit.

Maximal 3118 Besucher dürfen sich in der Halle gleichzeitig befinden. In den Sommerferien wird täglich mit 15000 Besuchern gerechnet.

Die von geplanten 50 auf 67 Millio­nen Euro gestiegenen Kosten dürf­ten damit das Ende der Fahnenstan­ge sein.

Geheizt wird mit Fernwärme aus ei­nem hoch effizienten Gaskraft­werk der Stadtwerke. Wärme­speichern für die Nacht, von einem unterirdischen Regenrückhaltebe­cken und Sensoren, die automa­tisch die Dachluken öffnen, wenn Frischluft gebraucht wird.

Und wenn es im Sommer zu heiß wird? Dann schalten sich Kältekompres­soren an, die alles auf 26 Grad küh­len. Allerdings werden die nagel­neuen Klima-Anlagen nicht eben­falls durch Fernwärme gespeist, sondern mit teurem Strom.

Besichtigung Flughafen Leipzig-Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle ist einer der beeindruckendsten Flughäfen Deutschlands.

Er wurde 1927 eröffnet. Jährlich bedient er über 2,5 Millionen Passagiere auf einer Fläche von 1400 Hektar.

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit den Airport kennenzulernen. Eine Jugendtour dauert 2 Stunden.

Dabei wird den Schulklasse zunächst erklärt welche Vorbereitungen vor einem Flugzeugstart nötig sind. Danach besichtigen die Kinder den Löschwagen „Panther“ des Flughafen Leipzig/Halle.

Anschließend geht es in den Frachtbereich. Die Tour endet mit einer Fahrt über die Start- und Landebahn.

Touren finden täglich von 9:00-16:00 statt.

Carola’s Garten im Panometer Leipzig

Ähnlich wie in Dresden, hat der Künstler Yadegar Asisi auch in Leipzig ein 360 Grad Panorama erschaffen.

Das Kunstwort „Panometer“ leitet sich dabei von der vorherigen Nutzung des Gebäudes als Gasometer ab.

Das Rundbild im Panometer Leipzig zeigt aktuell bis Ende 2020 die Ausstellung „Carolas Garten“.

Die SchülerInnen sehen sich dabei auf die Größe einer Blütenpolle geschrumpft. Yadegar Asisi rückt die vertraute Umgebung des heimischen Gartens in ein anderes Licht.

Auf insgesamt 3500 Quadratmeter Rundum Porträt nimmt die Schulklasse ihre Umgebung plötzlich ganz anders wahr.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es auf der offiziellen Webseite des Panometer Leipzig.

Der Botanische Garten der Universität Leipzig

Der Botanische Garten der Universität Leipzig ist der älteste Universitätsgarten Deutschlands.

Auf einer Fläche von lediglich 3 Hektar entdecken die SchülerInnen bis zu 4500 Pflanzenarten in 1800 Gattungen. Das sind mehr als die Hälfte aller weltweit bekannten Pflanzen.

Die ersten botanischen Gärten entstanden um 1500 in Italien. Die Gärten der Universitäten von Padua und Florenz gründeten sich 1545.

Ursprünglich hätten die Botanischen Gärten eine medizinische Funktion. Die Studenten pflanzten überwiegend Heillkräuter an.

Heute steht die Entspannung im Grün und der Wissensgewinn über die Pflanzen im Vordergrund.

Der Botanische Garten der Universität Leipzig hat von Mai bis September täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

Aktuell findet bis einschließlich 1.März eine Orchideenschau statt.

Der Zoologische Garten Leipzig

Der Zoologische Garten in Leipzig ist einer der schönsten Zoo’s Europas. Er befindet sich auf 26 Hektar Größe mitten in der Leipziger Innenstadt.

Der Leipziger Gastwirt Ernst Pinkert gründete den Tierpark 1878.

Die beiden Weltkriege trieben den Zoologischen Garten an den Rand des Ruins. Die Aktiengesellschaft war im November 1918 mit 770.000 Mark verschuldet. Dies war vor allem den ausbleibenden Besucherzahlen geschuldet.

Der Zoologische Garten konnte viele Tiere nicht mehr ausreichend mit Nahrung versorgen. Manche wurden sogar an die hungernde Leipziger Bevölkerung verfüttert.

Die Übernahme des Zoo’s durch die Stadt Leipzig nach den Kriegsjahren war die Folge und sicherte das Bestehen des Tierparks.

Seit 2000 können Schulklassen hier einen „Zoo der Zukunft“ erleben. Die Aufteilung in Themenbereiche war völlig neuartig. Aktuell gibt es für die SchülerInnen die Areale Afrika, Asien, Südamerika, Gründer-Garten, Pongoland, Gondwanaland zu entdecken.

Ja-Sagen auf der Kulturinsel VINETA – Nein! zu den verschwundenen Orten

Ja-Sagen auf der Kulturinsel VINETA – Nein! zu den verschwundenen Orten

Das Leipziger Neuseenland als Folge des jahrelangen Braunkohletagebaus im Süden von Leipzig

Südlich von Leipzig kennt man ihn. Jedoch noch nicht so lange, denn die kontrollierte Flutung begann erst im Jahr 2003. Die Rede ist vom Störmthaler See – ein künstlich angelegtes Wasser, das die Folge des Braunkohletagebaus Espenhain ist. Der Südostteil wurde damals mit Wasser gefüllt, so dass dieser neue See entstand.

Bereits seit einigen Jahren entsteht südlich von Leipzig eine Seenlandschaft, die sich großer Beliebtheit von Erholungssuchenden, Touristen und Schulklassen mit Tagesausflügen erfreut. Das Leipziger Neuseenland schließt auch den bekannten Cospudener See („Cosi“) sowie den Markleeberger See ein.

Doch es ist nicht alles Sonnenschein und Gold, was glänzt. Daran erinnert die Kulturinsel VINETA, die im Störmthaler See schwimmt. Dieses Symbol mahnt das Vorgehen und die direkten Folgen des Braunkohletagebaus. Das mit 15 Metern Höhe schwimmende Gebäude erinnert an die Orte, die dem Tagebau weichen mussten. Die Kulturinsel ist in Deutschland einmalig und vereint in sich die Erinnerungsproblematik, aber gleichzeitig dient sie auch als Event-Insel für Hochzeiten und kulturelle Veranstaltungen.

Wer vor einer Fahrt zur VINETA etwas Stärkung benötigt, isst etwas im VINETA-Bistro auf der Magdeburger Halbinsel. Der frühere Dispatcherturm bietet allerhand Gastronomie mit Speisen und Getränken sowie einen Biergarten, der vor dem Wind geschützt ist. Kinderspielplatz und Info-Startpunkt für eine Amphibientour eingeschlossen!

Leipzig und sein Seenland sind spritzig!

Leipzig und sein Seenland sind spritzig!

Wie die innerstädtischen Wasserläufe und Seen im Umland für Paddel-Laune sorgen

Brandenburg und Mecklenburg gehören zu den wunderschönen Landstrichen, in denen das Boot- und Kajak-Fahren zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen gehört. Dies ist keine Überraschung, denn hier befinden sich eine riesige Vielzahl an großen und kleineren Seen, Kanälen und Flüssen.

Doch wie steht es um Leipzig und seine Gewässer im Umland und sogar inmitten der Stadt? Nicht ohne Grund wird die sächsische Kultur-Stadt auch „Klein-Venedig“ genannt. Denn hier befinden sich zuhauf natürliche Flussläufe sowie künstlich angelegte Kanäle und Mühlgräben.

Auch das Leipziger Neuseenland kann sich mehr als sehen lassen. Über 20 Seen und Wasserwanderwege erfreuen Einheimische und Touristen. Hier finden auch WassersportlerInnen optimale Bedingungen für ihre Ruder-Einheiten oder Team-Wettkämpfe.

Aber auch Schulklassen befahren das ruhige Wasser gern und oft mit einem Schlauchboot, einem Canadier oder dem Kajak. Während ihrer Klassenfahrt oder innerhalb eines Tagesausfluges erfahren die SchülerInnen durch den Boots-Spaß viele sportliche Höhepunkte in der Gemeinschaft. Und das neue Know-How aus den Trainingseinheiten darf gern in der Freizeit nachhaltig angewandt werden!

Neu ist nun, dass sich inzwischen gemeinsam mit der Stadt Leipzig ein Gewässerverbund etabliert, der mithilfe von Schleusen, Häfen sowie Verbindungen zwischen den Gewässern wächst und gedeiht. Auf diese Weise sind bereits fünf Kurs-Touren mit einer Gesamtstreckenlänge zwischen sechs und 28 Kilometern entstanden, die befahren werden können.

Für besonderen Genuss sorgen die abwechslungsreichen Kulissen am Rand der Wasserwege. Ob nun raue Industriearchitektur inmitten der Stadt Leipzig, paradiesische Auenlandschaften oder echte Badeseen – die Faszination der Vielfalt macht aus dem Tagesausflug auf dem Wasser einen wahren Urlaubstag!

Insbesondere ein Kanal im Westen der Stadt erfüllt alle Erlebnis-Punkte: der von dem Großindustriellen Karl Heine im 19. Jahrhundert erbaute und namensgleiche Wasserlauf. Dieser fließt nicht nur idyllisch durch die Stadt, sondern fängt durch seine 15 Brücken eine interessante Atmosphäre ein. Wer hier entlang fährt, dem erschließen sich an den Ufern große Fabrikgebäude, Häuser aus der Gründerzeit, Lofts und Restaurants mit Wasserblick. Und das alles vom Kanu aus! An den Miet-Stationen lassen sich übrigens Boote wunderbar ausleihen und benutzen.

Eine besondere Paddeltour dürfen sportlich geübte Kanuten auf der Weißen Elster erleben. Start ist ab der Kleinstadt Pegau – von hier aus heißt es dann insgesamt 27 Kilometer Wasserwandern bis nach Leipzig hinein. Drei Wehre stoppen zwar die gemütliche Weiterfahrt zeitweise, doch die Idylle der teils unberührten Auenlandschaft wird nicht nachhaltig behindert.

Aber auch das Seen-Angebot außerhalb der Metropole Leipzig hat einige Ausflugsziele – auch für Schulklassen – in petto. Wie wäre es einmal, mit dem Kajak in der Leipziger City in See zu stechen, drei bis vier Stunden zu paddeln und schließlich final im Cospudener See zu landen? Der künstlich angelegte „Cosi“ ist ein beliebter Treffpunkt für Ausflügler inklusive Strand- und Barfeeling! Zunächst stechen die Paddel im Leipziger Gewässer ein, plätschern im Auwald mit den heimischen Tieren um die Wette, um dann – aufgrund von Schleusen ohne Umtragen – am Strand vom Cospudener See abgelegt zu werden. Eine schöne Vorstellung? Eine klasse Fahrt in jedem Fall.

Außerdem sei der erste Seenverbund im Leipziger Neuseenland erwähnt: vom Markleeberger See aus geht es mit den Paddeln zum Störmthaler See – vorbei am Bergbau-Technik-Park bis hin zur Kulturinsel VINETA.