Da liegt Musike drin – musikalischer Rundgang für Kinder

Leipzig ist Musikstadt. Ob Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy oder Richard Wagner – die Stadt hat viele berühmte Komponisten hervorgebracht.

Die SchülerInnen lernen diese und ihre Werke spielerisch kennen. Auf einer musikalischen Stadtführung durch Leipzig bekommen die Schüler Antworten auf interessante Fragen.

Eine Tour kann dabei zu fast jeder Zeit gebucht werden.

Weitere Informationen finden BegleiterInnen auf stadtnameland.de

Richard Wagner Denkmal

Richard Wagner war ein der berühmtesten Komponisten aller Zeiten. Er war Kind der Stadt Leipzig.

1831 nahm er hier auch sein Musik Studium auf. Zusätzlich nahm er Kompositionsunterricht. Ein Jahr später erschien dann seine Klaviersonate in B-Dur. Er widmete sie seinem Lehrer Christian Theodor Weinlig.

Das Richard Wagner Denkmal steht in der Leipziger Innenstadt am Goerdelerring. Es wurde 2013 zum 200. Geburtstag Wagners enthüllt.

Die SchülerInnen bestaunen ein Abbild des Musikers als 1,80 Meter große Bronzestatue. Sie zeigt den jungen Komponisten. Dahinter befindet sich eine 4 Meter große schwarze Platte mit Umrissen des älteren Wagner.

Das Krimi-Stadtspiel in Leipzig per GPS

Detektiv spielen können die SchülerInnen in der Leipziger Innenstadt.

Die Schulklasse wird in Teams aufgeteilt und muss einen komplizierten Fall lösen.

Dabei handelt es sich um ein Szenario in dem ein Gespräch zwischen Angela Merkel und Donald Trump abgefangen wurde.

Die SchülerInnen bilden Teams aus Experten verschiedener Regierungen. Jede Mannschaft will die Informationen für sich beanspruchen. Dafür begeben sie sich auf eine GPS Suche.

Es entsteht ein interessanter Wettlauf, in dem die Kinder ihre logische Denkfähigkeit schulen.

Der Veranstalter stellt auf seiner Webseite weitere Informationen zur Verfügung.

90 Bäume in 90 Minuten – Baumexkursion

Im Johannapark in Leipzig machen die SchülerInnen eine Baumexkursion. Über eine Strecke von lediglich 400 Meter erwartet die Schulklasse eine Fülle an verschiedenen Baumarten.

Die Führung dauert 90 Minuten und die Kinder erleben dabei 30 verschiedene Baumarten.

Dabei sehen die SchülerInnen die Bäume nicht nur, sondern erleben sie mit allen Sinnen. Die Geräusche der Bäume, die Baumrinde, der Geruch der Blüten und Blätter. All das ist sehr interessant zu erleben.

Auf der Webseite des Anbieters finden sich weitere Informationen zur Baumexkursion.

Das Völkerschlachtdenkmal

Die Völkerschlacht ereignete sich von 16. bis 18. Oktober 1813 in Leipzig. Die Truppen Napoleons kämpften gegen Österreich, Schweden, Preußen und Russland.

Unmittelbar nach der Schlacht gab es Pläne zur Errichtung eines Völkerschlachtdenkmal. Diese wurden 1896 umgesetzt.

Auf einem 42.500 Quadratmeter großem Gelände ließ Bauherr Clemens Thieme das Denkmal nach den Entwürfen von Bruno Schmitz errichten.

Das Völkerschlachtdenkmal ist seitdem eines der Wahrzeichen der Stadt, seit 1913 sogar Nationaldenkmal.

SchülerInnen haben die Möglichkeit dieses außergewöhnliche Bauwerk zu besteigen. Nach 364 Stufen erwartet die Schulklasse ein beeindruckender Blick auf Leipzig.

Näheres finden BegleiterInnen auf der offiziellen Webseite der Stadt Leipzig.

MDR Studiotour

Der Mitteldeutsche Rundfunk ist ein öffentlich rechtlicher Fernsehsender. Er ist Landesrundfunkanstalt der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seinen Hauptsitz hat er in Leipzig.

Dort haben SchülerInnen die Möglichkeit hinter die Kulissen des öffentlich rechtlichen Senders zu blicken. Die Führung geht über insgesamt 10 Stationen.

Auf der MDR Studiotour lernt die Klasse vor Allem kennen, wie viel Arbeit hinter einer Fernsehproduktion steckt. Der MDR beschäftigt neben Moderatoren und Kameraleuten unter Anderem Dekorateure oder Tischler. Das ist nötig um ein authentisches Bühnenbild zu schaffen.

Auch die Geschichte des Senders ist Thema der Führung. Das aktuelle Studio war früher beispielsweise ein Schlachthof.

Wie an einer Perlenkette – entlang eines audiovisuellen Rundweges besuchen Schulklassen die Wohnstätten der Leipziger Komponisten

Die Musikstadt Leipzig schöpft auch heute noch aus ihrer beeindruckenden Musikgeschichte und lädt Schulklassen ganzjährig dazu ein, die aktuellen Angebote im Musikbereich kennenzulernen.

Insgesamt neun Musikerbe-Stätten der Stadt Leipzig wurden im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Berühmte Komponisten wirkten über Jahre an diesen Stätten und verhalfen ihnen zu großer Berühmtheit. Dazu zählen die Thomaskirche, die Nikolaikirche, die Alte Nikolaischule, das Bach-Archiv Leipzig, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, das Mendelssohn Haus, das Schumann-Haus sowie das Verlagshaus C.F. Peters mit Grieg-Begegnungsstätte und Gewandhaus zu Leipzig.

Musikinteressierten SchülerInnen ist es empfohlen, innerhalb ihres Leipziger Tagesausflugs oder während ihrer Klassenfahrt, die sogenannte „Leipziger Notenspur“ zu erlaufen. Sie wurde im Mai des Jahres 2012 angelegt und eröffnet. Die Leipziger Geschichte der Musik ist auf diesem Wege wunderbar erlebbar. Insgesamt fünf Kilometer Länge umfasst der Rundweg, der 23 Wohn- und Wirkungsstätten berühmter Komponisten miteinander verbindet. Die Organisatoren haben den Weg für Touristen, Einheimische und Schulklassen mithilfe von 150 Metallintarsien, die im Boden eingelassen sind, nachgezeichnet. Ebenso vervollständigen Stelen, Pylone und audiovisuelle Darstellungen die Standorte bildhaft.

In Leipzig liegt seit dem Jahre 1212 Musik in der Luft

SchülerInnen feiern die Tagesausflüge mit Melodien nach Noten!

Die Musikstadt Leipzig kann eine lange musikalische Tradition aufweisen, die Schulklassen aus weiter Ferne anlockt. Besondere Namen werden mit der Wirkungsstätte Leipzig verbunden: Johann Sebastian Bach arbeitete 27 Jahre als Thomaskantor und Robert Schumann verfasste hier seine Frühlingssinfonie. Auch Clara Wieck feierte in Leipzig große Erfolge: als Pianistin zog sie ihre ZuschauerInnen in ihren Bann. Richard Wagner wurde hier in Leipzig geboren und Felix Mendelssohn Bartholdy brachte als Leiter viele Jahre das Gewandhausorchester zum Schwingen. Und Albert Lortzing komponierte hier seine erfolgreiche Oper „Zar und Zimmermann“.

An dieser Stelle ist das Jahr 1212 zu nennen, das als Zeitpunkt des musikalischen Beginns in Leipzig genannt werden kann. Markgraf Dietrich stiftete ein zuvor angeeignetes Gotteshaus an die Augustiner-Chorherren. Dessen Stiftschule bildete zunächst Knaben in den liturgischen Sing-Künsten aus. Hieraus bildete sich der berühmte Leipziger Thomanerchor heraus. Johann Sebastian Bach leitete diesen 27 Jahre lang und führte mit ihm wöchentlich Motetten und Kantaten auf.

Nun war es weiterhin eine Kunst, sich als Stadt zum wichtigsten Zentrum des musikalischen Lebens in Deutschland heraus zu entwickeln. Das Gewandhausorchester spielt hier mit seiner interessanten Geschichte eine bedeutende Rolle. Musikalische Bürger Leipzigs gründeten im Jahre 1743 das „Große Concert“, bestehend aus 16 Musikern. So begann im Lauf der Zeit das berühmte Gewandhausorchester Fahrt aufzunehmen. Mittlerweile bescheren etwa 200 Musiker den ZuschauerInnen und SchülerInnen wahre Ensemble-Freuden.

Die Oper Leipzig wurde hingegen bereits im Jahre 1693 gegründet. Das Besondere ist, dass sie nach Mailand und Hamburg als die drittälteste Musikbühne Europas zählt.

Und da Leipzig ein Zentrum der musikalischen Künste ist, darf auch die Hochschule für Musik und Theater nicht unerwähnt bleiben. Felix Mendelssohn Bartholdy schuf im Jahre 1843 als Gewandhauskapellmeister das erste deutsche Konservatorium. Er war von 1835 bis 1847 tätig und bot nun – gemeinsam mit Robert Schumann – eine professionelle Ausbildung für junge Musiker an.

Aktuell zieht es Studenten aus aller Welt in die Hochschule, um ihre Musik-Kenntnisse zu verfeinern und weiter auszubilden. Außerdem besuchen viele SchülerInnen die Stadt Leipzig während eines Tagesausfluges oder einer Klassenfahrt, um die Musik in der Luft geschichtlich aufzunehmen.