TDJW lädt ein: Interaktives Theater-Abenteuer für Jugendliche

"Crash, Boom, Bang" Das Theater der Jungen Welt in Leipzig lädt Jugendliche von 10 bis 14 Jahren zu einem einzigartigen Game-Theater-Erlebnis ein.

Das Theater der Jungen Welt in Leipzig lädt Jugendliche von 10 bis 14 Jahren zu einem einzigartigen Game-Theater-Erlebnis ein. Ein anstehender Wechsel in der Intendanz hat das TDJW dazu veranlasst, die Situation als Chance zu nutzen und ein neues Format ausgiebig zu testen. Rund drei Wochen lang wird das Theaterhaus in eine Art Labor verwandelt, während der übrige Spielbetrieb weitgehend pausiert. Mit interaktiven Elementen, teilweise inspiriert von Computerspiel-Logiken, und fast dem kompletten Ensemble wird das Publikum aktiv in das Geschehen einbezogen.

Im interaktiven Stück „Crash Boom Bang“ schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle von Chaos-Experten und entscheiden über die Zukunft eines revolutionären Energydrinks. LASSI (Langfristige Anpassung für souveräne Stress-Immunität) ist ein Mittel, das Alltagsstress endgültig besiegen soll. Doch ist eine Welt ohne Chaos wirklich wünschenswert? Das frisch gegründete Forschungsinstitut B.A.U.M. ist überzeugt, dass ein hoher „CBB-Wert“ (Chaos-Besser-Begegnen) Jugendlichen helfen kann, Krisen besser zu meistern. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Würde der Drink nicht langfristig erschöpfen und uns daran hindern, aus Herausforderungen zu lernen? Hat Chaos vielleicht sogar etwas Gutes? Die Spieler müssen sich entscheiden: Unterstützen sie die Wissenschaft oder sabotieren sie das Projekt, um kreatives Chaos zu schützen und die Welt davor zu bewahren, eine problemfreie Ödnis zu werden.

Ein interaktiver Parcours für Schüler ab der fünften Klasse

Statt einer klassischen Theateraufführung erwartet Schüler ab der fünften Klasse hier ein spannender Parcours, in dem sie als „wissenschaftliche Mitarbeiter“ Teil eines Experiments zur Chaos-Resilienz werden. Es geht dabei nicht um Unterrichtsstoff, sondern um die Lebensrealität der Jugendlichen, die zwischen Leistungsdruck und dem aufreibenden Alltag in Peer&Pressure-Groups oszilliert. Grundlagenarbeit für das interaktive Stück, das sich mit Gruppendynamik und soziale Herausforderungen auseinandersetzt und dabei Theater mit Gaming-Elementen verbindet – ein einzigartiges Erlebnis. In Kleingruppen müssen die Teilnehmer Entscheidungen treffen und erleben, wie ihr Handeln die Realität beeinflussen kann. Mögliche Alltagsmomente werden dabei in Spielsituationen übersetzt, in denen es darum geht, als Gruppe gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

Vom 28. März bis 17. April 2025 verwandelt sich das TDJW für drei Wochen in eine interaktive Forschungsstation. In 27 Vorstellungen können jeweils zwei Schulklassen gleichzeitig teilnehmen. Zusätzlich gibt es zwei Familienvorstellungen am 6. und 13. April. HIER kann sich die Klasse anmelden.

Falafel und fünf Sterne: Mahu – Der beste Imbiss Leipzigs

Versteckt in den Gohlis-Arkaden hat der Mahu Imbiss die besten Bewertungen von ganz Leipzig - ausschließlich fünf Sterne. Ein Geheimtipp!

Wer wirklich edel und köstlich zu speisen gedenkt, kann sich bedenkenlos an den Punkten des Gault Millau oder den Sternen des Guide Michelin orientieren.
Der erstmals zur Weltausstellung 1900 in Paris von der Touristikabteilung des Reifenherstellers Michelin herausgegebene Restaurantführer der Rekorde vergibt seine Sterne auch heute noch nach klaren Maßstäben. Ein Stern steht für Finesse, für die man gerne einmal das Auto parkt. Zwei für Exzellenz – und wer drei Sterne erreicht, serviert kulinarische Köstlichkeiten, die sogar Weltreisende anlocken. Derzeit kann man in Leipzig lediglich ganze dreimal das Auto abstellen, von zwei oder gar drei Sternen keine Rede.
Doch wenn es nicht nur exzellent, sondern auch bezahlbar sein soll, lohnt sich ein Blick auf die Google-Bewertungen. Eine Währung, die im Tagesgeschäft der Gastronomie oft härter wiegt als jeder Stern. Und im Und hier gibt es in Leipzig einen überraschenden Spitzenreiter: den Mahu Imbiss.

Versteckt im Innenhof der Gohlis-Arkaden hat sich dieser unscheinbare Stand den besten Bewertungsdurchschnitt von ganz Leipzig erarbeitet. Fast ausschließlich fünf Sterne, begeisterte Rezensionen und treue Stammkunden. Von „Sehr leckerem Essen zu einem super fairen Preis“, „Geheimtipp“ oder „Herzensküche“ ist in den Rezensionen ausschließlich die Rede. Aber was macht den Mahu Imbiss so besonders?

Authentische Küche mit Herz

Hinter Mahu steht Mahmoud Almalki, der 2015 als syrischer Flüchtling aus Aleppo zu uns kam. Er übernahm den Imbiss in der Größe einer Baumarktbude 2023 und baute ihn um. Und macht den Ort seitdem zu einem Geheimtipp für orientalische Spezialitäten. Besonders für Schulklassen, die während ihrer Klassenfahrt nach Leipzig eine schnelle und preiswerte Mahlzeit suchen, ist der Mahu Imbiss eine der besten Adressen.

Mit seiner Mutter Ahlam serviert Almalki, der perfektes Deutsch mit leicht sächsischem Akzent spricht, hausgemachte Falafel, Gyros und Burritos. Frisch, authentisch und mit Liebe zubereitet. Die Kunden können zwischen Kalb und Lamm wählen, wahlweise auch vegan mit Sesamsoße. Mahmoud, der mittlerweile eingebürgert wurde, geht mit der Zeit.
Besonders berühmt: die Falafel mit Summac, einem exotischen Gewürz aus dem Nahen Osten, das dem Klassiker den besonderen Kick gibt.

Auch wenn der Imbiss klein ist, ist er eine hervorragende Anlaufstelle für Schülergruppen, die eine gesunde und leckere Mahlzeit zwischendurch nzu sich nehmen möchtensuchen. Die Preise sind fair, die Portionen großzügig und die Atmosphäre herzlich.

Ob das Mahu eine Weltreise oder nur eine Klassenfahrt nach Leipzig wert ist, müssen die Schüler selbst entscheiden. Ganz gewiss aber einen Abstecher nach Gohlis. Mit der Straßenbahn 10 oder 11 ist man aus der Innenstadt in wenigen Minuten an den Arkaden. HIER geht es vorab zur Speisekarte.

Gratis Museum Eintritt

Als erstes Bundesland wird Sachsen ab 2021 kostenlosen Museumseintritt einführen.

Bislang gab es bundesweit nur im Folkwangmuseum Essen gratis Eintritt. Dort erfreut sich das Museumsteam ab 2015 an steigenden Besucherzahlen.

Der kostenlose Eintritt ist dort aber nur durch die großzügige Unterstützung der Alfred Krupp von Bohlen- und der Halbach Stiftung möglich.

Für die Stadt Leipzig könnte die Neuregelung indes eine große Herausforderung bedeuten. Die Änderung betrifft nämlich nicht nur das Museum der bildenden Künste. Dieses gewährt ohnehin jeden Mittwoch freien Eintritt.

SchülerInnen haben dann auch Zugang zum Stadtgeschichtlichen Museum, dem Schillerhaus, den Museen im Grassi und vielen mehr.

Der Freistaat erhofft sich davon steigende Besucherzahlen. Die Museen sollen zum Bürgertreffpunkt werden.

Außerdem werden die Museen zum Ort des Diskurses. Dafür erfolgt eine Erweiterung der Galerien um zeitgeschichtliche Ausstellungen. Zentrale Probleme unserer Zeit sollen umfangreich thematisiert werden.

Die Entscheidung zum Gratis Museum Eintritt hat der Leipziger Stadtrat getroffen. Dies sei nur der Anfang auf dem Weg zu einem neuen Museumskonzept.

Unsicher ist bislang noch die Finanzierung. Der Direktor der städtischen Museen Gerhard Porstmann ist skeptisch: „Wenn mehr Kinder in einem von Kindern stark besuchten Museum wie den Technischen Sammlungen freien Eintritt haben, dann entstehen höhere Kosten, weil wir unter Anderem mehr Aufsichten und mehr Reinigungspersonal brauchen. Deshalb möchten wir zunächst mit einer Probephase starten und den Mehraufwand genau beziffern, bevor die Politik entscheidet wie es weitergeht.“

Ein weiteres Fragezeichen steht hinter der Teilnahme des Völkerkundemuseums Leipzig an dem Projekt. Dieses ist als eigenständige Galerie Teil des Grassi.

Der Freistaat Sachsen lehnt hierbei einen generellen Gratis Eintritt ab. Das könnte eine Kuriosität zur Folge haben. So hätten Besucher kostenlosen Zugang zu den Ausstellungen des Grassi Museums, müssten aber für den Teilbereich des Völkerkundemuseums bezahlen.

Die neue Konzeption beinhaltet insgesamt 8 Schwerpunkte, die der Freistaat zeitnah umsetzen will. Unter Anderem soll ein Zentraldepot für die Ausstellungen geschaffen werden.

Dies soll Platz für künftige Zuwächse schaffen und gleichzeitig Sparpotenzial bringen.